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Die periorale Dermatitis: Rötungen um Mund und Kinn

Die periorale Dermatitis zeigt sich durch einen roten Hautausschlag, vornehmlich rund um den Mund und am Kinn. Manchmal ist die entzündliche Hautveränderung auch an anderen Stellen im Gesicht, z. B. rund um die Augen oder an der Stirn feststellbar.

Der Name setzt sich wie folgt zusammen:

  • perioral: rund um den Mund
  • Dermatitis: Hautentzündung

Etwas seltenere Bezeichnungen sind Stewardessen-Krankheit oder Mundrose.

    Periorale Dermatitis: Welche Ursachen sind bisher bekannt?  

    Die genauen Ursachen der perioralen Dermatitis sind derzeit Gegenstand intensiver Forschungen und daher noch nicht vollständig bekannt. Zwar tritt die Mundrose gehäuft bei Allergie- und Neurodermitis-Patienten auf, ein direkter Zusammenhang konnte bisher aber nicht nachgewiesen werden.

    Trotzdem konnten Mediziner zwischenzeitlich einige Faktoren identifizieren, die eine periorale Dermatitis begünstigen. Dazu gehören insbesondere:

    • eine zu intensive Hautpflege
    • übermäßige Anwendung von Feuchtigkeitscremes
    • Störungen der Talgproduktion
    • intensives und häufiges Sonnenbaden
    • bakterielle Hauterkrankungen
    • Pilzinfektionen
    • längere Behandlung mit Kortison
    • die Einnahme von Hormonpräparaten (z. B. Pille)
    • fluorierte Zahncremes
    • Magen-Darm-Störungen
    • Alkohol

    Junge Frauen sind besonders häufig von der „Stewardessen-Krankheit“ betroffen, was u. a. daran liegen mag, dass von dieser Gruppe am ehesten eine intensive Hautpflege betrieben und auf Hormonpräparate zurückgegriffen wird.

    Welche Symptome verursache die periorale Dermatitis?

    Das Hauptsymptom steckt schon im Namen: Bei Betroffenen zeigen sich entzündliche Rötungen rund um den Mund, die sich teilweise bis zum Kinn erstrecken. Etwas seltener betroffen sind die Augenpartie oder andere Stellen im Gesicht.

    Zusätzlich zu den Rötungen treten folgende Krankheitszeichen auf:

    • Pusteln
    • Erytheme (Rötung der Haut)
    • Bläschen
    • Knoten
    • Mitesser

    Akne hingegen fehlt typischerweise bei der perioralen Dermatitis.

    Periorale Dermatitis: Welche Schritte umfasst die Diagnostik?

    Die periorale Dermatitis gehört zu den klassischen Blickdiagnosen. Das typische Verteilungsmuster der Rötungen und die Patientengeschichte geben zumeist bereits einen klaren Hinweis auf die Hauterkrankung. Allerdings ähnelt das Hautbild bei der Mundrose teilweise dem anderer Krankheiten.

    Ein geröteter Hautausschlag kommt beispielsweise auch bei der Neurodermitis, dem seborrhoischen Ekzem oder Kontaktallergien vor. In diesem Fall betrachtet der Arzt Ihre Haut genauer und nimmt gegebenenfalls eine kleine Hautprobe, die dann mikroskopisch untersucht wird.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?

    Generell sollten so wenig Hautpflegeprodukte wie möglich verwendet werden. Die Behandlung beginnt mit einer strikten Vermeidung von:

    • Feuchtigkeitscremes
    • Duftstoffen
    • kortisonhaltigen Präparaten

    Das Gesicht sollte zwar gründlich, aber ohne Reinigungsmittel gewaschen werden. Setzen Sie dabei einfach auf lauwarmes Wasser. Diese besonders strenge Phase zu Beginn der Behandlung wird als Nulltherapie bezeichnet. Wie lange diese im Einzelfall dauern sollte, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Ein paar Wochen sollten Sie aber einplanen. Ihr Hautarzt wird Sie hierzu beraten.

    Nach dieser strikten Abstinenz muss vorsichtig probiert werden, inwiefern Ihre Haut die potenziellen Auslöser in geringem Umfang wieder verträgt. Auch dies sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Hausarzt besprechen.

    In der Behandlung der perioralen Dermatitis kommen zudem weitere Arzneimittel/Pflegeprodukte zum Einsatz:

    • Antibiotika (falls eine bakterielle Infektion vorliegt)
    • Zinksalben
    • Pimecrolimus (antientzündlicher Wirkstoff bei schweren Verläufen)
    • teerhaltige Salben

    Zwar neigt die periorale Dermatitis zu Rückfällen, kann aber mit einer strikten Behandlung in Zusammenarbeit mit dem Hautarzt meist gut kontrolliert werden.

     

    Referenzen

    • Achenbach RK. Der große TRIAS-Ratgeber Haut, Haare, Nägel. 4., überarbeitete Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2001
    • Schölmerich J. Medizinische Therapie 2008. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Springer Medizin Verlag, Heidelberg, 2007
    • Traupe H, Hamm H. Pädiatrische Dermatologie. 2. Auflage, Springer Medizin Verlag, Heidelberg, 2006
    • Abeck D, Cremer HJ. Häufige Hautkrankheiten im Kindesalter: Klinik – Diagnose – Therapie. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg, 2015

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